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Gong Fu: 70°C | 4g/100ml | 1. Aufguss: 60s / 2. 15s / 3. 90s
Western: 70°C | 4g/250ml | 2min / 3min
Wir möchten euch nicht vorschreiben wie ihr euren Tee zubereiten sollt. Vielmehr verstehen wir unsere Zubereitungsempfehlung als Anregung, die es euch ermöglicht, ganz nach euren persönlichen Vorlieben und der aktuellen Stimmung zu experimentieren.
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Zutaten: Grüner Tee
Kühl, trocken und vor Licht geschützt lagern. Für einen optimalen Genuss den Tee innerhalb von 3 Monaten nach dem Öffnen verbrauchen.
Grüner Tee
Damit grüner Tee seine grüne Farbe behält und nicht oxidiert muss dieser unmittelbar nach der Ernte erhitzt werden. Dieser Schritt, auch als Kill Green bekannt, deaktiviert die Enzyme welche den Tee oxidieren lassen würden. Je nach Region erfolgt das Erhitzen mit feuchter (Wasserdampf) oder trockener Hitze (Rösten, Backen). Nach dem Erhitzen werden die Blätter in ihre bevorzugte Form gebracht, meist durch sorgfältiges Rollen und anschließend getrocknet.
Hōjicha
Für Hōjicha werden meist spätere oder gröbere Ernten genutzt und anschließend geröstet für seinen beliebten nussig süßlichen Charakter. Meistens ein Nebenprodukt der Ernte werden hier größere Blätter und Stängel verarbeitet, selten auch feinere Pflückungen. Die Röstung sowie der Anteil an Stängeln und größeren Blättern sorgen für einen geringeren Koffein-Gehalt wodurch dieser Tee auch besonders für die späten Tageszeiten geeignet ist. Heutzutage auch sehr beliebt in Pulver Form als Matcha Ersatz für einen angenehm nussigen Hōjicha Latte.
Beim Tencha Bo Hojicha werden ausschließlich die Stängel der Tencha Ernte weiterverarbeitet, denn diese sind für hochwertigen Matcha leider ungeeignet. Allerdings steckt in den Stängeln sehr viel Süße, gerade auch durch die lange Beschattung, welche durch die Röstung angenehm hervorgehoben wird.
Herkunft
Wazuka, ein kleines Dorf im Süden der Kyoto Präfektur, hat eine über 800 Jahre alte Tradition im Teeanbau. Hier wird etwa die Hälfte der Uji Tee Ernte produziert und das Wissen um die Pflege und Anbau Generation für Generation weitergegeben. Das besondere Klima des Yamashiro-Beckens mit seinen starken Temperatur Unterschieden konzentriert die Aromen in den zarten Teeblättern und verleiht ihnen deren charakteristischen Geschmack und Duft. Während der Edo-Zeit gehörte die Region zur kaiserlichen Familie, dem Kaiserpalast wurde Tee als Geschenk dargeboten. Die kunstvoll gepflegten Teefelder ermöglichen keine Massenproduktion durch die bergige Landschaft. Sie sind ein Symbol für die Region und über 300 Teebauern produzieren mit Stolz preisgekrönte und einzigartige Wazuka-Tees.
Teefamilie
Die Familie Minato aus Wazuka übernimmt alles selbst: von der Pflege der Teefelder über die Verarbeitung bis hin zum Verkauf. Der Tee stammt zu 100 % aus Uji in Wazuka – direkt von ihrer eigenen Farm. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1854, und heute wird es in der sechsten Generation geführt. Die Familie Minato hat uns herzlich empfangen und uns einen detaillierten Einblick in ihre Arbeitsweise gegeben. Seit Jahren setzen sie sich mit Leidenschaft für die Produktion von pestizidfreiem Tee ein, und wir sind der Meinung, dass sich ihre harte Arbeit wirklich ausgezahlt hat.