Dieses Tasting richtet sich an alle, die koreanischen Tee kennenlernen und einordnen möchten.
Die Geschichte und der Ursprung südkoreanischen Tees geht bis in das 9. Jahrhundert zurück und hat sich über die Jahre mit dem Einfluss aus China und Japan stark gewandelt. Besonders in Hadong wird bis heute mit viel Handwerkskunst von Hand gerabeitet. Kleine Familienbetriebe prägen die Region, anders als in Jeju oder Boseong, wo größere Firmen dominieren.
Im Mittelpunkt des Tastings steht der Vergleich zweier Frühlingsernten: Ujeon (erste Pflückung) und Sejak (zweite Pflückung). Gemeinsam verkosten wir, wie sich Erntezeitpunkt und Verarbeitung geschmacklich bemerkbar machen. Darüber hinaus probieren wir verschiedene Stilrichtungen koreanischer Tees, darunter schwarzen Tee und ausgewählte Spezialitäten wie Magnolienblüten. Am Ende der Verkostung habt ihr ein gutes Verständnis wie koreanischer Tee schmeckt, worin sie sich unterscheiden und warum es sich lohnt, genauer hinzusehen! :)
Die südkoreanische Teekultur ist noch relativ unbekannt und scheint neben den zwei großen Teeländern China und Japan komplett unterzugehen. Hier verbirgt sich eine umfangreiche Welt an Teekultur und Expertise, geprägt von Tradition und Handwerkskunst. Unser Fokus liegt besonders in Hadong, dem Ursprungsgebiet südkoreanischer Teekultur. Jahrhundertealte Teefelder werden von kleinen Familienbetrieben von Hand gepflegt direkt an einem besonderen Naturschutzgebiet am Jirisan Mountain. Die Teepflanzen wachsen auf bis zu 1500m hohen Plantagen und wurden alle aus Samen gezogen, ein spannendes Terroir mit einem besonders mineralischen Charakter.
Frühlingsernten aus Hadong
Einblicke in die südkoreanische Teekultur und deren Geschichte
Regionale Spezialitäten